5 famose Ideen für einen Wochenendausflug ins Allgäu

Grünes Boot schwimmt im Wasser des Hopfensees

Das Allgäu bietet sicher unzählig viel mehr als es an nur einem Wochenende zu entdecken gibt. Wer den Weg nicht scheut, kann aber auch in wenigen Tagen bereits unzählige unvergessliche Momente einfangen. So wie wir beiden, eines schönen verlängerten Wochenendes im Oktober. Wir haben uns natürlich auch ein bisschen festgelegt. Um nicht alle schönen Flecken zwischen Lindau, Memmingen oder Oberstdorf abgrasen zu müssen, ging es nach Füssen im Ostallgäu. Jetzt möchten wir euch zeigen, was uns besonders gefallen hat.

Blick auf den Hopfensee von Hopfen am See aus

St. Coloman vor Bergpanorama, nahe Füssen

Schneeverschneite Berggipfel im Allgäu

1. Alpenpanoramen bestaunen

Die gewaltigen Berge erheben sich in der Ferne, die Gipfel mit Schnee bedeckt, die Wolken hängen tief. Dieser Anblick war schon immer etwas ganz besonderes für mich. Postkartenidylle zum (fast) anfassen quasi. Noch hinterm Steuer, auf der Autobahn, stellt sich ein Gefühl der Erhabenheit ein wenn ich diese Riesen am Horizont erblicke. Das ist einfach etwas anderes als die uns bekannte schwäbische Alb, mit ihren seichten Hügelchen. Gute Aussichten für die nächsten Tage also. Die werden wir in Hopfen am See verbringen. Das gigantische Panorama ist dabei immer allgegenwärtig. Mal wolkig, mal bei strahlendem Sonnenschein.

Jonas auf einem Steg am Hopfensee

Boote im Wasser am Hopfensee

Boote am Ufer des Hopfensee

2. den Hopfensee umrunden

Hopfen am See (das kleine Örtchen am Hopfensee) rühmt sich selbst als Riviera des Allgäus. Klingt in jedem Fall vielversprechend, im späten Oktober ist davon aber herzlich wenig zu sehen. Keine planschenden Kinder, kein Eisverkäufer am Strand, nur ein paar Angler und Angler in Booten sind zu sehen, als wir uns auf den Weg machen den Hopfensee zu erkunden. Am besten geht das Erkunden wohl auf dem Hopfenseerundweg, welcher in eineinhalb Stunden einmal um den See führt. In Distanz ausgedrückt sind das 6,9 km moderate Strecke ohne die geringste Erhebung, von ein paar Hundehaufen oder Kuhfladen mal abgesehen. Der Rundweg bietet herrliche Ausblicke auf die Alpen, saftig grüne Wiesen mit weidenden Kühen und Rindern und natürlich den Hopfensee.

Innenstadt von Füssen im Allgäu

Cappuccino in der Markthalle Füssen

Markthalle in Füssen zum Kaffee trinken

3. Kaffee schlürfen in Füssen

Füssen ist eine echte Schönheit. Wir laufen die Reichenstraße entlang Richtung Hohes Schloss. Es ist Samstag und entsprechend herrscht reges Treiben. Rechts und Links der Fußgängerzone reihen sich die Geschäfte in kleinen hübschen Stadthäusern. Mode, Medikamente, Handyverträge, Brillen, Tabak, Geld und noch mehr Mode gibt’s zu kaufen. Die Grundversorgung der Touristen und Einwohner ist sichergestellt. Wir sind aber auf der Suche nach etwas ganz anderem – einem wärmenden Kaffee. Den haben wir bitter nötig, es ist zapfenkalt. Die Beschaffung des Kaffee ist aber schwerer zu realisieren als gedacht. Coffee to go gibt’s wie Sand am Meer, ein gemütliches Plätzchen im beheizten Café suchen wir jedoch lange vergeblich. So treiben wir durch die kleinen Straßen und Gässchen. In der Markthalle werden wir dann fündig, ein kleines Tischchen für uns zwei. Es herrscht eine offene Atmosphäre und es gibt verschiedene Anbieter für Schlemmereien im Glas oder auf dem Teller. Ausgekühlt wie wir sind, schmeckt der Kaffee dann wie Eis im Italien-Urlaub – phänomenal.

Gasthaus Fassade am Fuße von Schloss Neuschwanstein

Schloss Neuschwanstein von der Marienbrücke aus

Blick auf die Marienbrücke nahe Schloss Neuschwanstein

Blick auf Schloss Hohenschwangau und den Alpsee

4. Oh malerisches Neuschwanstein

Weltberühmt als eine der Top-Sehenswürdigkeiten Deutschlands ist Schloss Neuschwanstein. Wir stellen das Auto auf dem Parkplatz ab und gehen zu Fuß nach oben. Der Weg ist ansteigend, aber nicht allzu anstregend. Es ist einiges los. Die Idee eines Ausflugs hier her hatten noch andere. Insbesondere Asiaten begegnen uns auf dem Weg zum Traumschloss. Etwas unterhalb oder unmittelbar vor den Schlossmauern sorgt das ganze nicht unbedingt für Schnappatmung. Für das beste Foto muss man schon etwas höher steigen. Der Weg führt zur Marienbrücke. Die ist heillos überladen, bietet aber einen grandiosen Blick auf Schloss Neuschwanstein, mit Allgäuer Almen und Forggensee im Hintergrund. Ende Oktober ist ein wasserblauer Forggensee wohl das größte Highlight. Der (größte Stausee Deutschlands) wird nämlich für gewöhnlich im Oktober zum Hochwasserschutz abgelassen. *Bildungsteil Ende!

Hotel am Hopfensee in Hopfen am See

Spa-Bereich im Hotel am Hopfensee

Spa-Bereich im Hotel am Hopfensee

5. Wellness – zum einschlafen entspannend

Den Begriff Wellness-Wochenende höre ich mittlerweile genauso häufig wie Kehrwoche. Bisher kenne ich diesen, nennen wir es mal Trend, nur vom hören-sagen. Jetzt war es also an der Zeit in den Gönner-Modus umzuschalten und sich ebenfalls ein paar Tage tiefster Entspannung zuzugestehen. Das Hotel unserer Wahl ist das „Hotel am Hopfensee„. Weitere Wellness-Hotels gibt es im Allgäu, auch in näherer Umgebung, ohne Ende. Nachfrage schafft Angebote. Ob Dampfbad, Hamam, Pool oder Whirlpool, Massagen oder Kosmetikbehandlungen, für jeden was dabei. Unsere persönliche Bewertung für das Hotel am Hopfensee ist überwiegend positiv, nur einige kleine Punkte gibt es zu bemeckern.

Tops und Flops zum Hotel am Hopfensee

Lasst uns wissen, wie euch unsere 5 Ideen für das Allgäu gefallen haben und schreibt einen Kommentar. Wart ihr auch schon im Allgäu? Habt ihr Tipps für unseren nächsten Besuch?

Jonas_signature

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